
In einer Glasherhitzungsanlage ist der Heizbereich genau der Punkt, an dem entweder ein qualitativ gutes Produkt entsteht – oder das Glas verschwendet wird. Wenn das Glas mit ungleichmäßiger Temperatur in den Abkühlbereich gelangt, treten optische Verzerrungen, Wellen an den Kanten des Glases auf – oder schlimmer noch: thermische Risse. Wenn die Erhitzung zu langsam erfolgt, sinkt die Produktivität und die Energiekosten steigen. Wir haben diese Heizlampen entwickelt, um genau dieses Problem zu lösen.
Was technisch wichtig ist:
Wir wählten für diese NIR-Heizlampen eine Leistungsdichte von 2–3 kW/m², damit eine schnelle Erhitzung möglich ist. Die Erhitzungsgeschwindigkeit sollte dabei bei 120–180 °C/min liegen, damit sie mit den hohen Geschwindigkeiten in den Produktionslinien mithalten kann. Zudem soll die Temperatur im Zielbereich innerhalb von ±2 % konstant bleiben. Die kurzwelligen Strahlen dringen mit minimalem Konvektionsverlust in die Glasoberfläche ein – dadurch wird das Glas schneller erhitzt, während die Umgebung kühl bleibt. Die Quarzkörper absorbieren die thermischen Schocks, sodass die Leistung vom Start bis zum stabilen Betriebszustand konstant bleibt.
Bei der Glasherhitzung und -biegung ist es entscheidend, dass die Oberflächentemperatur konstant bleibt. Diese Lampen ermöglichen eine schnelle Erhitzung des Glases, verkürzen die Aufwärmzeit und verringern die Zeit zwischen Erhitzung und dem nächsten Schritt in der Produktion. Dadurch werden weniger defekte Produkte erzeugt, die Kosten pro Quadratmeter sinken, und die Produktionszyklen können besser geplant werden. Diese Lampen können außerdem direkt in bestehende Heizsysteme eingebaut werden – ohne dass dabei die Anlagenstruktur verändert werden muss.
Die Installation ist einfach – doch bei der Ausrichtung der Lampen kann es zu Problemen kommen. Die Reflektoren müssen so positioniert werden, dass es keine Hotspots oder Schatten an den Kanten gibt. Zudem muss die Leistung der Lampe zur Geschwindigkeit des Transportsystems sowie zur Dicke des Glases passen. Es ist außerdem wichtig, eine gute Kühlung sowie saubere, trockene elektrische Anschlüsse zu gewährleisten.
Feuchte oder staubige Bedingungen verkürzen die Lebensdauer der Lampen. Halten Sie den Quarzkörper sauber und kontrollieren Sie die Umgebungsbedingungen. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Spannung und die Anschlussparameter mit denen Ihrer Ausrüstung übereinstimmen – andernfalls kommt es zu Stillständen in der Produktion.