
Warum Ihr Badezimmerheizer ständig ausfällt – und wie man das behebt
Wenn Sie schon einmal einen dieser alten Halogen-Heizer im Badezimmer hatten, wissen Sie, wie das ist. Sie funktionieren ein paar Monate lang gut – und dann sind sie plötzlich kaputt.
Das ist kein Rätsel: Solche Heizer sind einfach nicht für hohe Feuchtigkeit geeignet. Wenn man duscht, wird das Badezimmer praktisch zur Sauna – und diese billigen Heizer können die Feuchtigkeit einfach nicht bewältigen. Deshalb verwenden wir heute eher wasserdichte Infrarotheizer. Diese können der Feuchtigkeit standhalten, ohne auszufallen.
Das Geheimnis liegt in der Abdichtung.
Stellen Sie sich eine normale Lampe vor: Dampf gelangt in den Gehäuseinneren, zerstört die Kontakte und zerstört so den Glühfaden. Einfach so.
Wir verwenden Gehäuse mit hohem Schutzgrad (IP44 oder IP65). Diese dienen wie ein „Regenmantel“ für den Heizelement. Sie schützen das Gerät vor Spritzwasser und Dampf. Doch das wirklich Wichtige ist die Art und Weise, wie diese Heizer Wärme abgeben. Anstatt die ganze Luft im Raum zu erwärmen – was lange dauert – strahlen diese Geräte kurzwellige Strahlung direkt auf die Haut ab. Man spürt die Wärme sofort: Die Haut wird warm, auch der Boden. Man zittert nicht mehr, sobald man aus der Dusche kommt.
Kein „thermischer Schock“ mehr
Wir verwenden keine Geräte mehr mit offener Oberfläche. Stattdessen sind die Heizelemente in gehärtetem Glas oder Quarztuben untergebracht, die mit hochwertigen Abdichtungen versehen sind.
Warum? Weil, wenn ein kalter Tropfen Wasser auf eine sehr heiße Lampe trifft, das Glas brechen kann. Das nennt man thermischen Schock – und das ist ein Albtraum. Durch den Einsatz feuchtigkeitsbeständiger Kabel und Gehäuse, die nicht rosten, halten diese Geräte länger.
Ein paar Dinge, die man beachten sollte
Es handelt sich dabei zwar um „Plug-and-Play“-Geräte – aber das gilt nicht für jedes Zuhause. Da diese Infrarotheizer mehr Strom verbrauchen als normale Glühbirnen, sollten Sie Ihre Stromkreise genau überprüfen. Sie möchten schließlich nicht jedes Mal den Schalter umlegen müssen, nur um Wärme zu haben.
Außerdem: Wenn Sie diese Geräte in ein altes Badezimmer einbauen wollen, schauen Sie sich die Decke an. Das wasserdichte Gehäuse ist etwas größer als die alten Lampen. Sie benötigen daher etwas mehr Platz in der Decke, damit die Geräte hineinpassen.
Es handelt sich dabei um einen kleinen Kompromiss: Man gibt etwas Platz auf – doch man erhält einen Heizer, der nicht jedes Jahr kaputtgeht und außerdem keine Gefahr darstellt, besonders in feuchten Räumen.